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Das waren noch Zeiten...
31.08.1988: TSV Pressath : SpVgg Fürth Spielbericht (Link)
18.03.1989: SpVgg Fürth : TSV Pressath Spielbericht (Link)
Fußball: Spende für die Jüngsten
Der seit 18 Jahren in und um Pressath tätige Malerfachbetrieb Härtel zeigte ein großes Herz für die jüngsten Fußballer des TSV Pressath. Jürgen Härtel, der sich als Fachmann für Fassadenanstriche auch mit Wetterschutz bestens auskennt, spendierte den Kindern der G-Jugend Regenjacken, die bei schlechtem Wetter übergezogen werden können. Diese übergab er nach einem Training an die Verantwortlichen der G-Jugend. Trainer Norbert Böhm und sein Sohn Felix, der aktiv in der G-Jugend spielt, bedankten sich im Namen der Mannschaft für die großzügige Spende.
Die jungen Fußballer weihten die Jacken auch gleich ein. Bei einem Gastspiel beim VfB Mantel konnte man zwei Spiele ausgeglichen bestreiten. Die 6-Jährigen (rote Trikots) unterlagen zwar 1:4, jedoch machten das die 4 bis 5-Jährigen (blaue Trikots) wett und siegten mit einem verdienten 3:1.
PS. Aktuell gibt es einige Aktionsangebote beim Malerfachbetrieb Jürgen Härtel, bei denen es sich lohnt vorbeizuschauen...
Nordic Walking: Neulingskurs
Ein voller Erfolg war wieder der Neulingskurs der Nordic-Walking-Abteilung des TSV Pressath. 15 Personen ließen sich für diesen Sport ausbilden. Am ersten Tag stand zuerst Theorie auf dem Programm. Gesundheitliche Aspekte und Auswirkungen der Sportart auf den Körper waren ebenso Thema, wie Art und Länge der Stöcke und dazugehörige Sportkleidung. Dann wurde für den Rest der Übungsstunde und an weiteren 5 Tagen die Technik erlernt. Die Neulinge waren mit Spaß bei der Sache. Am Ende des Kurses wurden die frisch ausgebildeten Nordic-Walker von den Trainern mit der Hoffnung verabschiedet, sie alle immer wieder bei den Trainingsstunden zu sehen. Trainiert wird immer Mittwoch und Freitag. Treffpunkt jeweils um 18.30 Uhr beim Sportheim an der Wollauer Straße. Neulinge, auch ohne Lehrgang, sind immer willkommen. Noch zu erwähnen wäre, dass parallel zu diesem Kurs, in Schnaittenbach ein weiterer Kurs mit acht Teilnehmern durchgeführt wurde. Daraus ersieht man, welchen Stellenwert diese vom TSV durchgeführten Kurse mittlerweile haben.
Tischtennis: Aufstieg in die dritte Bezirksliga Oberpfalz
Pressath. (is) Die erste Tischtennismannschaft des TSV Pressath ist zurück in der dritten Bezirksliga Oberpfalz.
Das Flaggschiff der TSV Tischtennis-Abteilung sicherte sich in der Kreisliga I souverän den Meistertitel vor Altenstadt/WN.
Souverän setzte sich das Team um Mannschaftsführer Benjamin Stark durch. 32:4 Punkte bedeuteten für die Pressather mindestens vier Punkte Vorsprung vor dem Zweiten.
Auch das letzte Punktspiel der Saison gegen den SV TuS/DJK Grafenwöhr konnte mit 9:4 gewonnen werden.
Bereits nach den drei Eingangsdoppeln lag der TSV mit 2:1 in Führung. Bernhard Dobmeier/Christian Panzer konnten gegen Gerhard Schäffler/Lukas Stopfer ebenso gewonnen wie Benjamin Stark/Robert Baier
gegen Markus Schiener/Thomas Winter. Wolfgang Pausch/Johann Gmyrek verloren aber gegen Harald Balscher/Thomas Reiter.
In den Einzelbegegnungen siegten Wolfgang Pausch gegen Thomas Reiter, Johann Gmyrek gegen Lukas Stopfer und Bernhard Dobmeier gegen Gerhard Schäffler. Benjamin Stark musste sich Harald Balscher
geschlagen geben ebenso wie Christian Panzer gegen Thomas Winter und Wolfgang Pausch gegen Harald Balscher. Als aber dann Robert Baier gegen Markus Schiener und Benjamin Stark gegen Thomas Reiter
sowie Johann Gmyrek gegen Gerharde Schäffler und Bernhard Dobmeier gegen Lukas Stopfer gewannen stand das Endergebnis mit 9:4 zugunsten des TSV Pressath fest.
Mit diesem Erfolg geht eine Saison zu Ende in der lediglich zwei Begegnung des TSV verloren gingen. Mit 32:4 Punkten und 157:83 Spielen errang der TSV den Titel in der ersten Kreisliga und steigt
dadurch in die Bezirksliga Oberpfalz auf.
Beteiligt an der Meisterschaft waren in der Hauptsache v.l.n.r.: Robert Baier, Bernhard Dobmeier, Benjamin Stark, Christian Panzer, Wolfgang Pausch und Johann Gmyrek.
Ehrenmitgliedschaft für Wolfgang Graser
(ffz) „1981 fragte ich dich, ob du bei mir mitmachst, die vier E- und F-Jugendmannschaften zu betreuen und zu trainieren. Sofort hast du „ja“gesagt. Seitdem bist du als ehrenamtlicher Helfer im Verein nicht mehr wegzudenken“, begann Ehrenamtsbeauftragter Franz Ficker seine Laudatio über das neue Ehrenmitglied des TSV Pressath, Wolfgang Graser. Über zwei Jahrzehnte kümmerte er sich um die kleinen Fußballer, absolvierte auch den Übungsleiter J. Gleichzeitig war er von 1998 bis 2004 Abteilungsleiter Fußball im Verein. Anschließend entdeckte er die Liebe zum Nordic Walking. Er baute diese Abteilung ab Dezember 2004 mit auf. Neulingskurse für Erwachsene und Kinder, sowie die Trainingseinheiten sind stets gut besucht. Auch hier machte er den Übungsleiterschein für Nordic Walking und Prävention. Über die Grenzen des Landkreises ist der alljährliche Halbmarathon bekannt.
Natürlich ist Graser auch sonst da, wenn man ihn braucht, sei es beim Ausschank, in Festausschüssen oder als Beisitzer im Förderverein.
Seit der Schüler spielte er aktiv in allen Mannschaften des Vereins. Highlight war sicher das Entscheidungsspiel 1977 um den Landesligaklassenerhalt gegen Plattling. Leider wurde es mit 0:1 verloren.
Der Verein ehrte ihn immer wieder mit verschiedenen Auszeichnungen des BLSV und BFV, auch erhielt er den Ehrenamtspreis des BFV. Mit der Ehrenmitgliedschaft zu seinem 60. Geburtstag würdigt ihn der TSV Pressath noch einmal.
Wolfgang Graser erklärte in seinen Dankesworten, es macht ihn stolz, diese Auszeichnung zu erhalten. Viele angenehme Erinnerungen kommen ihm in den Sinn, wenn er an die letzten 3 Jahrzehnte denkt. Vor allem freut es ihn, so viele Menschen kennen gelernt zu haben.
Vorsitzender Reinhard Reindl (2. v. li.) schloss sich den Dankesworten an und übergab dem neuen Ehrenmitglied die Urkunde. 2. Vorsitzender Josef Sirtl (rechts) dankte Irmgard Graser mit einem Blumenstrauß. Beide wünschten alles Gute und natürlich noch viele Jahre im Dienste des TSV. Eine gemeinsame Brotzeit schloss sich an.
Nachruf Josef Walberer
(ffz) Tief bestürzt nahm die TSV-Familie die Nachricht vom plötzlichen Tod ihres Walberer „Sepp" auf. Für den Sportverein war er ein jahrzehntelanger Wegbegleiter. Er spielte in allen Seniorenmannschaften. Als zuverlässiger und erfolgreicher Betreuer der Reserve war er in den 70er Jahren tätig. Beim Bau beider Sportheime, der Sportplätze und auch beim Abriss des Sportheims in der Jahnstraße war er immer da, wenn er gebraucht wurde.
Josef Walberer war Mitglied des Festausschusses bei Jubiläen, dekorierte jedes Jahr zur Faschingszeit mit das Sportheim und die Mehrzweckhalle, stand für den TSV hinter der Theke, war Platzordner, organisierte Preise für den Preisschafkopf und manchen Euro für den Verein. Als Mitglied des Bauausschusses und als Platzwart sah man ihn fast täglich auf den Anlagen. Er war Ansprechpartner für Mängel und Schäden, reparierte vieles selbst und war für die Organisation der Arbeitskräfte mit verantwortlich.
Der TSV Pressath verdankt Sepp Walberer sehr viel. 1995 erhielt er das Silberne Lobeerblatt, vor weit über einem Jahrzehnt wurde er bereits zum Ehrenmitglied ernannt. Auch der DFB Sonderpreis für herausragende ehrenamtliche Leistungen wurde ihm 2006 in Roding auf Antrag des Vereins verliehen.
Josef Walberer stammt aus Bärnwinkel. Er lernte das Schreinerhandwerk und war später im Lager in Grafenwöhr beschäftigt. Verheiratet war er mit Christl Weigl. Er hinterlässt Sohn Karl-Heinz und drei Enkel. Solange es gesundheitlich ging, freute er sich auf die wöchentliche Sauna. Als Clubfan war er auf dem Montagsstammtisch im Sportheim ein gern gesehener Gast. Fast jedes Punktspiel des TSV besuchte er mit seinem Enkel Andreas.
Förderverein: Dreikönigspreisschafkopf
Bild von links: R. Kindermann, 1. Vors. R. Brunner, L. Schreml, B. Schreglmann, H. Kräckl
(ffz) An 27 Tischen wurde auf dem Dreikönigspreisschafkopf des Fördervereins des TSV Pressath gekartelt. Vorsitzende Rita Brunner begrüßte die 108 Schafkopffreunde, darunter neun Damen, und bedankte sich bei der Geschäftswelt und den Spendern für die gestifteten Preise. Uwe Hautmann war für die Auszählung am Computer zuständig. Gewertet wurden Plus- und Minuspunkte. Nach über drei Stunden gab R. Brunner die Gewinner bekannt. Sieger des diesjährigen Turniers wurde mit 113 Punkten Ludwig Schreml aus Eschenbach (300 Euro), gefolgt von Bernhard Schreglmann (100 Punkte, 200 Euro), Roland Kindermann (83 Punkte, 100 Euro) und Hans Kräckl (81 Punkte, Gutschein). Claudia Specht schaffte als erfolgreichste Dame mit 48 Punkten Platz zehn. Insgesamt wurden 65 Preise verteilt.
Raiffeisenbank unterstützt Jugendarbeit
Bild zeigt von links Barbara Neumann (Geschäftsstellenleiterin Rfb) Reinhard Reindl, Josef Sirtl
Pressath. (is) Man kann die 1.500 Euro Spende der Raiffeisenbank Pressath an den TSV Pressath sowohl als nachträgliches Geburtstagsgeschenk zum 85. Gründungstag oder auch als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk bezeichnen, das ist ganz egal. Wichtig für den Verein ist, dass die großherzige Spende wieder dazu beiträgt, die Finanzen des Clubs zu stabilisieren und dass sie so verwendet wird, wie es der Geber will, nämlich für die Jugendarbeit. Sowohl Reinhard Reindl wie auch Josef Sirtl versprachen bei der Spendenübergabe durch die Geschäftsstellenleiterin Barbara Neumann die zahlreichen Jugendgruppen des Vereins zu berücksichtigen. Annähernd 200 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren betreiben in den Abteilungen Tischtennis, Fußball und Nordic Walking Sport beim TSV und auf dieser Basis könne man in der Zukunft aufbauen, hoben die Beiden hervor. Sowohl Reindl wie auch Sirtl freuten sich, dass die vergangenen 12 Monate für den Verein ein sehr erfolgreiches Jahr waren. Vor allem das Jubiläumsfest sei eine runde Sache gewesen bei dem das Wir-Gefühl der Mitglieder gestärkt wurde. Der TSV sei auf einem guten Weg an frühere erfolgreiche Zeiten anzuknüpfen, meinten sie.
